„Nur mit einem gehorsamen Hund kann man zur Jagd gehen“

Wir unterscheiden bei der Jagdhundeausbildung den allgemeinen Gehorsam und die Führigkeit.

Der allgemeine Gehorsam beinhaltet im Wesentlichen die Grunddressur. Kommandos wie Sitz, Platz, Herankommen, Ablegen, Leinenführigkeit, bei Fuß laufen, Standruhe, Schussfestigkeit sollten im ersten Lebensjahr beim Hund antrainiert werden, ohne jedoch sein Selbstbewusstsein dabei zu brechen. Das Grundtraining sollte dabei ohne Ablenkungen regelmäßig zu Hause stattfinden. Später auch mit Ablenkung an verschiedenen Orten. (andere Personen, andere Hunde) Der allgemeine Gehorsam ist die Grundvoraussetzung für die „Jagdliche Brauchbarkeit“ und ist erstes Pflichtfach zum Bestehen einer Brauchbarkeitsprüfung.

Die Führigkeit des Hundes zeigt sich, wenn man das Gespann Hundeführer und Hund über einen gewissen Zeitrahmen bei verschiedenen Aufgaben beobachtet. Hier ist Teamarbeit gefordert. Wie reagiert der Hund auf die Signale des Hundeführers, lässt er sich lenken. Ist er gewillt mit dem HF zusammen zu arbeiten?

Unser Verein bietet diesbezüglich auch Übungstage an.

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