Das Stöbern ist eine Arbeit des Jagdhundes vor dem Schuss, bei der er möglichst selbstständig nach Wild sucht. Nachdem er dieses gefunden hat, jagt der Hund diesem nach und gibt dabei Laut. Hierbei wird zwischen Sichtlaut, Spur- bzw. Fährtenlaut sowie Standlaut unterschieden.

Durch diese Hundearbeit wird Wild aufgespürt und in Bewegung gebracht. Dies spielt insbesondere bei Gesellschaftsjagden eine große Rolle, da sich so die Erfolgsaussichten für  die  Jäger deutlich erhöhen.

Zum Stöbern eignen sich grundsätzlich viele Jagdhunderassen, wobei rassespezifische Merkmale häufig das Einsatzoptimum bestimmen. So wurden über Jahrhunderte Stöberhunderassen wie Bracken, Wachtel usw. herausgezüchtet, die für diese Jagdart besonders geeignet sind.

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